haben wir einige kleine Projekte zur Zeit laufen.
Zum einen haben wir uns entschlossen, die Fassade von unserem Nebengebäude, in dem sich Atelier, Schauraum, Lager und Werkstatt befinden, zu renovieren.
Meine Großeltern hatten sie mit bunten Platten verkleidet, die jedoch seit langem schon kaputt waren.
Auch der Lack der Fenster und Türen war schon ziemlich schäbig.
So haben wir letztes Jahr schon begonnen, alles abzuschleifen und neu mit den ursprünglichen Gebäudefarben Pfirsich, Mintgrün und Gelb zu lackieren.

Da es immer wieder in dem Zeitraum regnete, mutierte das Wohnzimmer zum Trocknungsraum.
Die Türen wurden zerlegt und bekamen eine neue Frontplatte, und die alten Platten kamen runter.
Heuer kam zuerst ein selbst konstruierter Rosenbogen vor die Ateliertür.
Darauf dürfen dann Kletterrosen und Klematis sich hinaufranken.
Eine alte Rose meiner Großmutter hatte ohnehin schon längere Zeit versucht, ins Atelier hinein zu schauen.
Dann verkleideten wir den oberen Teil der Fassade mit Holz, welches ich im Anschluss mit Öl einließ. Dies soll dazu dienen, noch mehr Insekten Raum zum Leben zu geben.
Jetzt bin ich gerade beim verputzen des unteren Teils. Darauf sollen dann selbst erzeugte Fliesen darauf kommen.
Zum Anderen hat das Leben beschlossen, uns vor neue Herausforderungen zu stellen.
So ist meine Mutter an Krebs erkrankt und kann sich nicht mehr richtig um meinen 84järigen Vater, der seit längerem an Myositis leidet, kümmern.
Um ihnen unter die Arme greifen zu können, haben wir unseren Energetikraum in das obere Geschoss verlegt. Dazu mussten wir zwei Zimmer komplett ausräumen und umgestalten. Was für eine Schlepperei.
Dafür kann mein Vater zur Entlastung jederzeit jetzt unten bei uns schlafen, insbesondere dann, wenn meine Mutter auf Chemotherapie ist, und wir die Pflege von ihm übernehmen.
So hat sich es ergeben, dass wir oben im Winter den Raum auch fürs Töpfern nutzen können. Ein Zuckerl, dass wir uns nach einer ganzen Woche von früh bis spät räumen und ausmisten echt verdient haben!
Außerdem betonieren wir für ihn schrittweise den Hauptweg durch den Garten, da mein Vater sich nicht mehr so gut auf unebenen Boden auf den Beinen halten kann. Aber gehen ist zur Erhaltung der Muskulatur extrem wichtig.
Uns ist auf längere Sicht bestimmt nicht fad! Echt!
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