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Rosenbogen

Juni 1, 2013 | by Ulrike

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Heute fertigten wir in einer Regenlücke einen neuen Rosenbogen.

Unsere wunderschöne rote Kletterrose, die einst meine Großmutter pflanzte, hatte nämlich beschlossen, bis vor die Ateliertür zu wachsen. Abschneiden wollte ich sie nicht, und da wir noch ein Stück Schafszaun hatten, entwarf ich eine Kletterhilfe für sie, die bald den Eingang verschönern soll.

Wir besorgten 6 2,4m lange und 4 2m lange Pfähle und 4 Erdspieße und los ging’s. Na ja, anfangs war das gar nicht so leicht, weil der Boden im Vorhof 5 cm unter der Erde mit Betonstücken voll ist. Sämtliche Beete mussten wir mit der Spitzhacke anlegen.

Mein Urgroßvater, hatte an dieser Stelle früher seine Hühner gehalten und wir stießen gleich zu Beginn auf einen Teil des Hofentwässerungssystem. Diese Brocken zu entfernen war nicht so schwer, aber dann kamen wir beim Einschlagen der letzten Hülse in einem halben Meter Tiefe anscheinend auf das Fundament der Hühnerhütte und das wich keinen Millimeter.

Da nützte kein herum Graben und kein Lockern. Das Ding war riesengroß – so groß, dass wir wahrscheinlich den halben Hof hätten aufgraben müssen – und steinhart.

Da hatte Betonius der Erste, wie wir unseren Vorfahren liebevoll nennen, wieder perfekte Arbeit geleistet. Ich lies mich aber nicht entmutigen und schnappte mir kurz entschlossen meinen Mann, den Erdspieß und die Eisensäge. Er hielt das Ding und ich sägte.

So konnten wir doch noch den letzten Steher setzen und ich schraubte das Grundgerüst zusammen. Dieses befestigten wir noch zusätzlich an der Mauer des Ateliers. Dann nagelte ich mit U-Hackerl den Zaun in zwei Bahnen darauf, band ihn noch mit Bindedraht zusammen und fertig.

Jetzt müssen nur noch die Rose und die dunkelviolette Clematis die Konstruktion überziehen. Ich finde, es sieht jetzt schon ganz nett aus.

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