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Nur damit das klar gestellt ist: Die Farben grün und lila passen gut zusammen, und zwar im Kochtopf.

Richtig geraten, es ist wieder eine neue Kochkreation. Aus zukünftigem Platzmangel in der Tiefkühltruhe – es gibt noch jede Menge Stangenbohnen zu ernten, die um das Hühnergehege wuchern – hab ich heute mich kurzerhand entschlossen, etwas mit dem darin aufgestöberten Rotkraut zu kochen.

Ich habe mir
eine große Zwiebel geschnappt und sie feinblättrig geschnitten. Dann kam
eine Tasse Kokosraspel dazu. Unter ständigem Rühren habe ich das Gemisch ohne Fett in einer Wokpfanne geröstet, mit
etwas Wasser und
ein Viertel Weißwein abgelöscht und dann
ca. ein dreiviertel Kilo vorgekochtes Rotkraut dazu gegeben. Dann wanderten noch
drei Lorbeerblätter,
zwei geriebene Äpfel,
eine Hand voll gehackte Kürbiskerne,
eine Hand voll gehackte Rosinen und
eine Dose Käferbohnen – zum Vorbereiten der eigenen war keine Zeit wegen unserer Ausstellung am Wochenende und den Nacharbeiten – und
drei blättrig geschnittene Knoblauchzehen in den Topf. Anschließend gab ich noch
zwei nudelig geschnittene, gelbe Spitzpaprika dazu. Das Ganze lies ich langsam weiterkochen und rührte in der Zwischenzeit
ein Esslöffel Dinkelmehl und
ein Teelöffel Hing – das Zeug, dass so wie Tigerpisse riecht, aber super schmeckt – in
400g Joghurt ein und fügte es auch noch bei. Ich drehte den Herd ab und gab noch rasch
ein Häferl tiefgekühlte Erbsen bei. Abgeschmeckt habe ich mit
etwas Zimt,
Kümmel und
Salz.

Dazu gab’s Spaghetti. Wieder einmal buntes Geschmackserlebnis, von dem meine Kleine begeistert war. Das nächste Versuchs- oder besser gesagt Probierkaninchen, – mein Mann – ist noch ausständig. 😉

Ich bin jedenfalls schon süchtig danach!

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