Leuchtend gelbe kleine Sonnen verzieren unsere Wiesen. Der Löwenzahn ist erblüht.
Damit seine Kraft uns noch länger erfreut, haben wir eine Schüssel voll mit den gelben Köpfen gesammelt, gereinigt und lageweise mit Zucker in ein großes Gurkenglas geschichtet.
Den Deckel hab ich lose daraufgelegt.
Nach vier Tagen in der Sonne stehen leerte ich dessen Inhalt in einen Kochtopf und spülte das Glas noch mit ganz wenig Wasser aus. Nach kurzem Aufkochen schöpfte ich die Blütenköpfe ab und füllte den die nun honigartige Flüssigkeit – den fertigen Löwenzahnhonig – in Schraubgläser.
Die übrig gebliebenen Blüten kamen in eine Schüssel und wurden mit einem Kilogramm Mehl, lauwarmen Wasser, etwas Öl und einem Hefewürfel zu einem Striezelteig vermengt. Ich hab auch noch etwas Zitronenschale hineingerieben und hundert Gramm Zitronat beigemengt. Dann lies ich die Masse zwei Stunden – zur Absicherung gegen Raubtiere auf unserem Wuzeltisch – gehen. Der Teig war dann schon etwas aus der Schüssel gequollen.

Folglich war der nächste Arbeitsschritt, die teigverklebten Spielfiguren reinigen. Aber was solls, Missgeschicke passieren eben nun mal. 😉 Dann hab ich den Teig nochmals durchgeknetet und einen Laib geformt. Bei 200 Grad buck ich ihn goldbraun. Und so sah das Ergebnis aus:
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