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Leben ohne Einkauf Tag 6

Juni 6, 2013 | by Ulrike

Seit wir wissen, das es nicht mehr viel Brot gibt, essen wir witzigerweise viel weniger. So ist die morgige Frühstücksration auch noch gesichert.

Zu Mittag gab es eine Wildkräutersuppe mit „verlorenen Henderln“ – das sind
Semmelbröckerl mit versprudeltem Ei in Sonnenblumenöl herausgebraten.
Frau nahm dafür eine Schüssel voll Brennnesseln, eine Hand voll
Brennnesselsamen, eine Hand voll Giersch und ebenso viel
Gundelrebenblätter, etwas Pimpinelle, 1 Blatt Liebstöckel und 5 Nadeln
Rosmarin. Ich habe einen Topf Wasser mit einer ganzen Zwiebel, einer dicken Karotte, einer Knoblauchzehe aufkochen lassen, den Inhalt pürriert und anschließend
die Kräuter die frisch aus dem Garten geholten Kräuter dazu gegeben.
Dann kochte ich das ganze auf, pürrierte es nochmals und gab zum
Abschluß noch 1/8 L Ziegenmilch und Salz dazu. Aufs Binden verzichtete
ich wegen der Suppeneinlage. Meine Tochter bestand noch auf einem
Suppenwürfel. Eine gewisse Glutamatsuchtbei ihr ist leider nicht zu leugnen. Aber auch da sind wir beim Reduzieren. Nachtisch: Joghurt mit selbst gemachter Marmelade.

Ich muss immer mehr feststellen, dass wir eigentlich ur viele Vorräte zu Hause haben. Letztes Jahr haben wir sehr fleissig eingekocht. Es sind aber auch sehr viele Bohnen, Nüsse, Kürbisse und auch eingefrohrenes Obst und Gemüse noch da.

Ulrike

Heute hats wieder geklappt mit dem Jausen mitnehmen-nichts gekauft… 🙂
Ausserdem hatte ich, trotz Zeitnot (wieder lange aufgeblieben und spät aufgestanden), 2 Butterbrote zum Frühstück.
Hmm was ist wenn die Butterreserve aufgebraucht ist? Ziegenbutter ist nicht so leicht herzustellen. Allerdings haben wir auch nicht so viel Ziegenmilch weil ja das Zicklein noch Muttermilch zufuttert.
Ach ja zum Abendessen gabs die restliche köstliche Natursuppe + die verlorenen Hendl(siehe auch Rezept von Ulrike. Danach dann noch Joghurt mit Marillenmarmelade (selbstgemacht).
Und dann nach dem Tiereversorgen gabs noch ein Highlight.
Es wurde eine eingefrorene Tasse mit Plundergebäck in einer unserer Kühltruhen entdeckt. MMMHHHH superspezial.
Die Vorräte schrumpfen manche Dinge gehen zu Ende.
Die Umstellung ist in Gang. Es ist schon leichter durch diesen sanften Einstieg. Ich meine, erst mal nur die Vorräte auffuttern und auch schon mit den in der Natur vorhanden Sachen ergänzen.
Wir denken, wir könnten das Experiment auf ein halbes Jahr ausdehen.
Die Frage bezüglich Schuhe oder Bekleidung ist noch zu klären.
Unsere Kleine wächst sehr schnell aus allem raus derzeit.

Notiz: Wir müssen Tauschkreis etc. recherchieren.

Robert

http:\www.use-roses.com

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