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Holla Holler!

September 5, 2012 | by Ulrike

Da ich in letzter Zeit ziemlich viel mit der Ernte beschäftigt bin, komme ich erst jetzt wieder mal zum Schreiben. Tja, so kann’s gehen im Selbstversorgerleben. Arbeit rund um die Uhr, auch am Wochenende.

Für letzten Donnerstag wurde ich von einem lieben bekannten Ehepaar mit meinen Kindern dazu eingeladen, Holler zu pflücken. So verbrachten wir einen sonnigen Vormittag im gleich benachbarten Burgenland. Mit der Unterstützung von allen hatten wir bald sechs Kübel voll geerntet. Die Hollerstauden sahen aber auch noch nachher so aus, als würde nichts fehlen, so voll behangen waren sie!

Zwischendurch fand ein netter kommunikativer Austausch statt. Mit einem herzlichen Dankeschön verabschiedeten wir uns. Ach ja, dass ich es nicht vergesse, geholt und gebracht wurden wir auch noch von den Lieben.

Zu Hause angelangt fingen wir mit der Verarbeitung an. Abrebeln, in einem 5l-Topf mit etwas Wasser, Zucker und Zitronensäure kurz aufkochen lassen wegen der Giftstoffe, zermantschen mit dem Erdäpfelstampfer, etwas abkühlen und ab damit ins Gärfass. Zu der ersten Portion mischte ich noch in eine in Scheiben geschnittene Ingwerwurzel und eine 500g-Packung ungeschwefelte Rosinen. Zum Schluss kam noch Reinhefe dazu, welche wir uns beim Gartenfachgeschäft Dehner besorgt hatten.

 Laut Literatur muss das Gemisch nun jeden Tag die nächsten 2-3 Wochen durchgemischt werden und soll so langsam vergären. Herauskommen sollte Wein mit portweinähnlichen Geschmack.

Ich bin gespannt. Das war zumindestens der ursprüngliche Plan. Beim Nachzählen der verwendeten Zuckerpackungen viel mir allerdings auf, dass da sich drei zusätzliche ins Fass geschlichen hatten. Tja, der Schulbeginnstress und die Vorarbeiten für unser Herbstprogramm haben sich so bemerkbar gemacht. 😉

Plan B ist somit angefahren und ich fülle das Fass mit frisch gepressten Apfelsaft auf, um den Gärprozess in Gang zu setzen. Es bleibt spannend!

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