… zweitens als man denkt, oder auch: eine kleine
Flexibilitätsübung.
Gestern hatten wir vor, die dürren Äste aus unserem uralten
Birnbaum fertig zu schneiden.
Tja, dann war es zu heiß und wir tauschten lieber
die inzwischen brüchig gewordenen Schläuche unseres Pools aus.
Dann wollte ich
eigentlich mich um die Wäsche kümmern, da meine Jüngste bald verreist.Doch da
„stolperte“ ich über unseren Laubentisch. Anscheinend war die letzte
Geburtstagspartie meiner Teenies zu wild. Jedenfalls war die Tischplatte
angeknackst und ein Stück fehlte heraus.
Also, auf zum Baumarkt, Material
besorgen und gleichzeitig Minimonster von ihrem Musicalworkshop abholen. Wieder
zu Hause angekommen bereiteten wir uns aufs Tischplattenbauen vor. So mitten
drinnen zog aber ein Gewitter auf.
Aber wir sind ja flexibel. Also, auf ins
Atelier und Regale montieren. Das hatte ich eh schon länger ausgegoren gehabt.
Mitten drin ging auf einmal die Tür auf und meine Kleine kommt herein. Ihr ist
mit ihrem Bruder im Haus langweilig geworden. Sie will mit uns töpfern. Da ich
gerade auch nebenbei glasiert hatte, war kein Platz mehr auf dem Tisch.
Da legte
das Gewitter aber erst so richtig los und obendrein gehen uns die Halterungen
aus. Die lagen in der Werkstatt und rausgehen war momentan unmöglich. Es
schüttete, blitzte und donnerte gewaltig.
Was jetzt?
![]() |
| Gewitterhase |
Ha, da war ja noch die
inzwischen schäbige Urgroßelternanrichte.
Wir schnappten Pinseln und Acrylfarbe
und los ging’s.
Minimonster war überglücklich und wir hatten gemeinsam viel
Spaß.
Als das Gewitter schwächer wurde, ging mein Mann ins Haus und bereitete in Ruhe das Abendessen vor. So konnten die beiden Künstlerinnen in Ruhe ihr Werk vollenden.
Ich denke, das Ergebnis kann sich sehen lassen.
(Die Ursprüngliche Farbe kann man noch am Fuß rechts unten erkennen.)
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