Oder auch: Was Substanzenmissbrauch bewirken kann.
Diesen Sonntag konnten wir es wieder einmal miterleben, was Alkohol aus Menschen macht. Tobend, schreiend, den Irrsinn in den Augen funkelnd machte er sich breit, verströmte Gewalt und Verachtung, erniedrigte Menschen, behandelte sie wie Vieh.
Nicht zur Vernunft zu bringen, nicht in die Schranken zu weisen war er. Hass und Zorn tobten. Da blieb nach eigener Befreiung nur noch Flucht.
Am nächsten Tag war ich immer noch ganz erledigt von dem Erlebten. Zu viel von meiner Vergangenheit wurde dabei an die Oberfläche gespült. Ich saß da in meiner eigenen Ohnmacht. Der Schock saß tief in meinen Gliedern.
Doch im Gegensatz zu früher stehe ich auf, sage „Nein“ dazu, werde es nicht mehr dulden, weil ich ja angeblich in irgendeiner Weise schuld an dieser Situation sein muss.
Niemand muss Gewalt, ganz egal in welcher Form sie einen betrifft, akzeptieren. Es gibt keine Rechtfertigung dafür und sie ist auch kein Kavaliersdelikt. Ganz egal ob innerhalb der Familie, in der Arbeit oder in unserem Außenbereich.
Sicherlich, vieles hat seine Ursache und jeder seine eigene Geschichte. Ich kann auch vieles verstehen, muss es deshalb aber noch lange nicht akzeptieren.
Null Toleranz für Gewalt!
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