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Eine mystische Reise

Mai 9, 2011 | by Robert Selberherr Mediagetik-Coach

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Amergin schließt kurz die Augen, er verbindet sich mit seinem inneren Führer Rufur und verschmelzt mit der Energie von Mutter Erde. Er hat den Auftrag vom Stammesältsten bekommen seinen Ahnenstein zu finden. Dazu muß er mit seinem Kanu den heiligen Jakimsee überqueren und seinen Ahnenfelsen am Ufer zu finden. Das Verschmelzen mit seinen jenseitigen Helfern muß noch heute geschehen, wenn Amergin ein vollwertiger Krieger der Ajakim werden will. Die Stammesinitiation begann schon mit dem meditativen Bau seines Einbaums. Nun erbittet Amergin noch den Segen der Götter und stößt sein Boot vom Ufer ab. Die Reise beginnt……..
….Tja bei unserem letzten Ausflug ins mystische Waldviertel hatte ich das Gefühl, dass ich eine Begegnung mit der Vergangenheit habe. Einerseits mit einer sehr fernen Vergangenheit mit unseren keltischen Vorfahren (wie in der Einleitungsgeschichte) bzw. mit meiner näheren Vergangenheit, nicht ganz 3 Jahre zurückliegend, als ich mit meiner Liebsten ein tolles außergewöhnliches Flitterwochenende am Stausee verbrachte.

Wir fuhren mit den beiden jüngeren Kindern nach Ottenstein.
Zuerst besuchten wir den Pflanzenmarkt beim Ökocampus Ottenstein vom Verein Ökokreis , und konnten, wie könnte das wohl anders sein, einige interessante Pflänzchen ergattern.

Danach hatten wir eine überaus interessante und lehrreiche Kräuterführung, es ist enorm, was alles auf Wegesrändern und Wiesen wächst. Nämlich schmackhaftes und heilkräftiges Wildgemüse und Wildkräuter.
Wir wussten schon einiges, doch unsere Führerin konnte uns noch vieles mitteilen und es entstand eine fruchtbare Interaktion.
 
Mittlerweile war es bereits nach Mittag und wir beschlossen, unsere Reise fortzusetzen.Wir begaben uns an den Staussee, wo wir uns auf der Terrasse des Restaurants labten bei Mittagessen und Eis.
Die Aussicht auf den See und die Ruine Lichtenfels sind Nahrung für die Seele. Zum Chillen begaben wir uns an das felsige Ufer mit direktem Blick auf eine steinige vorgelagerte Insel. Unsere Kleine hatte sehr viel Spass beim Plantschen.

Meine Liebe bemerkte als erste die natürlich entstandenen Gesichter und Skulpturen im Felsen. Wovon einige wie die Steinköpfe auf den Osterinseln anmutetet. Davon gab es später noch mehr.

Als Highlight für die Kinder hatten wir noch eine Bootsfahrt auf dem See geplant. Wir mieteten uns ein Tretboot und die beiden „Männer“, mein Sohn und ich, traten in die Pedale. Ulrike saß mit er der Kleinen hinten und fotografierte eine Menge Steingesichter. Wir fuhren auch an der Bucht vorbei, wo wir an unserem Flitterwochenende gezeltet und gebadet hatten. Wir zeigten unseren Kindern die Felsformationen auf denen wir damals die Ruhe und Aussicht genossen haben. Und diesmal entdeckten wir immer mehr mystisch wirkende Steinskulpuren, die wie Artefakte einer sehr alten längst vergangenen Zeit erschienen.Klarerweise gab es zu dieser Zeit keinen See und diese Felsen, die durch Schnee, Wind und Wetter geformt wurden, waren in luftigen Höhen.

Nachdem wir zur Anlegestelle zurückgekehrt waren, gingen wir noch zur Staumauer wo mich ob der Höhe ein mulmiges Gefühl beschlich (69 Meter hoch laut Wikipedia ).

Nun ging es durch wunderschön gelbblühende Rapsfelder zurück nach Hause.

Nach einem stärkenden Abendessen in der Altstadt von Krems und einem kurzen Toben im Stadtpark setzten wir die Heimreise fort. Wo wir zwar hundemüde, aber sehr bereichert mit Eindrücken nach 2 Stunden ankamen.
Freude am Leben
Robert

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