Mitte Juni stellten wir fest, dass aufgrund der feuchten Witterung alle unsere Kürbisse gefressen wurden. Dies passierte nur an einem einzigen Nachmittag, wo wir nicht zu Hause (http://useroses-natur-leben-kunst.blogspot.co.at/2013/06/leben-ohne-einkauf-tag-7.html) und deshalb auch die Laufenten nicht draußen unterwegs waren.
So leicht lassen wir uns aber nicht entmutigen. Mit den restlichen Kernen unseres Samensammelpools – leider hatte ich aber nicht mehr sämtliche Sorten – habe ich nachgepflanzt.
Dann haben wir auch noch rasch ein Hügelbeet auf einer brachen Fläche, in der heuer nur mehr Karotten für Samen ringförmig stehen, errichtet.
Als ersten Schritt haben wir Totholz aufgestapelt.
Dann kam eine Schicht Grasschnitt und ausgemistetes Stroh aus den Ställen darüber.

Danach schütteten wir ein paar Scheibtruhen Hasenkomposterde darauf und drückten Kürbiskerne hinein.
Rund herum blieb noch ein halber Meter breiter Ring zwischen dem Kürbisberg und den Samenkarotten.
Zum Schluss wurde noch kräftig gegossen. Die kleinen Pflänzchen liesen sich schon recht bald sehen. Da aber die Erschicht nicht so hoch war und Wind und Sonne von der Seite noch recht gut austrocknen konnten, kam vier Wochen später der nächste Schritt.

Da streute ich noch ein paar übrig gebliebene verschrumpelte Erdäpfel von unserer Vorjahrsernte rund um diesen Kern und wir schütteten wieder mit Hasenkompost auf.
Das mag vielleicht ein bisschen spät klingen, aber ich habe auch schon Mitte August noch Erdäpfel angebaut. Die Ernte erfolgte dann Ende November und war mehr als ausgiebig.
Die Kürbisse und Erdäpfel wachsen inzwischen schon recht munter.Erste haben viele Blüten und auch schon ein paar Früchte.
Auf der Blüte daneben ist eine unserer kleinen Wildbienen zu sehen. Leider habe ich bis jetzt die Artbezeichnung noch nicht herausfinden können.
Ich bin schon gespannt auf unsere Ernte.
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