Hallo allerseits. Es ist Frühling (falls ihr es noch nicht gemerkt habt ;-)) und alles sprießt. Die Bäume treiben aus und die Tiere sowie die Menschen kriegen Gefühle. Für den Selbstversorger ist gartentechnisch jetzt Hauptsaison.
Für den Naturgärtner ist jetzt die Zeit sich um das Sähen und Pflanzen zu kümmern. Die Beete gehören jetzt vorbereitet (der Schweiß steht einem in Perlen auf der Stirn, vom Graben und weil die Sonne schon ganz schön vom Himmel lacht).
Aber die Freude über die ersten Frühlingsblumen ist riesengroß. Als Allererstes lassen sich bei uns die Winterlinge blicken.
Auch die ersten Tulpen lassen nicht lange auf sich warten.
Jetzt ist auch die beste Zeit, um mit dem leidigen Thema Schnecken zu starten. Eine gute – aber aufwändige – Methode ist es Bretter aufzulegen in der Nähe der Beete und jeden Tag in der Früh die versammelten (sie verkriechen sich gerne unter diesen Brettern) Aasgeier – *ähmm* Aasfresser -, ja Schnecken sind Aasfresser, bzw. sie fressen die schwachen oder geschwächten Pflanzen (jede frisch gepflanzte Pflanze ist geschwächt bis sie richtig angewurzelt hat).
Man könnte einmal darüber nachdenken, warum denn diese Schnecken ausgerechnet unsere Kulturpflanzen fressen, wenn sie doch eigentlich Aas bevorzugen und nicht die rundherum massenhaft wachsenden Wildkräuter und Beikräuter (landläufig Unkräuter genannt). Da könnte man doch auf eine gewissen Vitalitätsunterschied schließen.
Sicher, bei einer sehr hohen Zahl der Schneckenpost ist nichts mehr sicher vor ihnen.
Tja und genau um sie zahlenmäßig im Zaum zu halten sollte man schon früh im Frühjahr mit dem Sammeln (und was etwas brutal klingt) vernichten beginnen.
Natürlich kann man auch “human” sein und sie gewähren lassen. Allerdings ist es Nerven schonender, dann kein Gemüse anzubauen. Ist ja auch egal, denn man kann ja auch die Wildkräuter und das Wildgemüse essen, dass sowieso mannigfaltig wächst. In unserem Garten gibt es auch noch eine Menge (circa 50) Obstbäume.
Äpfel, Birnen, Zwetschgen, Pfirsiche, Marillen , Mirabellen um nur einige zu nennen. Also von daher wäre Gemüseanbau nicht nötig. Doch möchten wir halt auch diese Kulturpflanzen zur unseren eigenen Versorgung wegen der Abwechslung und auch wegen dem schöpferischen Aspekt haben, deshalb Schneckenjagd … .
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