Da stellte sich natürlich wieder die Frage, wie wir sie dieses Mal am Besten haltbar machen, um noch das restliche Jahr etwas von den köstlichen Früchten zu haben.
Einige Kübel voll haben wir gedörrt und in Dosen aufbewahrt.
Viele sind auch wieder in Marmeladegläser gewandert, wobei wir etliche Gläser mit Marillenmarmelade pur befüllt haben.
Aber es sind auch wieder Experimentmarmeladen entstanden: Eine Charge mit Rosenblüten, Oreganoblüten und Zimt und eine mit Chillis und Rum speziell für meinen Schatz – ein feuriger Genuss.
Da unser Baum heuer so übervoll war, haben wir auch viele Marillen an liebe Freunde und Nachbarn verschenkt.
Zur Freude meiner Lieben gab es bei uns am Samstag Topfennockerl mit Marillensauce:
Nockerl:
750 g Topfen
2 Eier
~300 g Mehl zusammen rühren – es sollte eine leicht zähe Masse entstehen. Von dieser Nockerl mit dem Löffel stechen und in leicht gesalzenem Wasser kochen, bis sie auftauchen. Herausnehmen.
Semmelbrösel mit etwas Zucker und Butter unter ständigem Rühren erhitzen und bräunen.
Nockerl in den karamelisierten Butterbrösel wälzen.
Sauce:
2 kg Marillen entsteinen und langsam köcheln lassen. Dann im Gegensatz zu den Marmeladen, wo von mir die halbierten Früchte verkocht werden, pürrieren und je nach Geschmack mit Zucker oder Honig nachsüßen.
Eventuell mit essbaren Blüten bestreuen. Ich habe dazu Oreganoblüten fein gehackt und über die mit reichlich Sauce übergossenen Nockerl gestreut.
Mein jüngerer Sohn hat auch noch einen supertollen Schokomarillenkuchen mit Geheimzutaten fabriziert. Ob wir die noch rausfinden? Auf alle Fälle hat er gut geschmeckt.
Ich habe nur ganz gewöhnlichen Kuchen gebacken.
Obwohl wir nun schon so viel geerntet haben ist unser größter Marillenbaum immer noch ganz schön voll beladen. Ich werd mir wohl noch was einfallen lassen. Vielleicht eine neue Chutneyvariante mit richtig viel Knoblauch oder …? Vieleicht hast du ja eine Idee und möchtest sie mit mir teilen?
Ein paar Strudel und Kuchen wird es auf jeden Fall noch geben. 🙂
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